Datenschutzverordnung

Der Schutz persönlicher Daten ist wichtig.

Die KräuterSchmiede gibt selbstverständlich keine Daten an Dritte weiter.

Nun ist sie also da, die neue Datenschutzverordnung. Ich gebe zu, für mich eher ein unübersichtlicher Dschungel an Pflichten und Verordnungen – vor allem, wenn man sich internettechnisch gar nicht mit den personenbezogenen Daten, die automatisch abgespeichert werden, auskennt.

Ich habe versucht mein Bestes zu geben. Zunächst ist auch der Newsletter entfernt worden und Kontaktformulare gibt es auch nicht mehr. Wer mit mir in Kontakt treten möchte, sendet mir bitte eine Email an info@kraeuterschmiede.de.

Nun werde ich mich weiter um meine Internetseite kümmern. Wenigstens sitze ich dabei draußen, wenn ich mir auch wesentlich schönere Arbeiten vorstellen kann.

Seit herzlich gegrüßt

Eure Petra

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Mit der Birke in ein gesundes, tierisches Frühjahr starten

Nicht nur für uns ist die Birke eine tolle Heilpflanze, sie ist es auch für unsere Vierbeiner und gefiederten Freunde.
Gerade jetzt im Frühling, wenn die Bäume all ihre Kraft in die Entwicklung der Blätter und Blüten stecken, sind sie besonders wertvoll – die jungen Pflanzenteile der Birke. 
Die Knospen, Kätzchen und jungen Triebe sind prall gefüllt mit Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen.
Vitamin C, Kalium, Calcium, Phosphor und Mangan, Salicylate, Gerb- und Bitterstoffe, Saponine, ätherische Öle und Flavonoide sind zusammen mit dem Chlorophyll der jungen Blätter ein wahres Kraftpaket für Mensch und Tier. So wirken die jungen Pflanzentriebe vitalisierend und regenerierend auf das Immunsystem. Die Birke hat einen guten Bezug zur Haut, wirkt entzündungshemmend, blutreinigend und entschlackend.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten unseren Tieren die jungen Birken zu verabreichen.
1. Junge Blätter, Knospen und Kätzchen zerkleinern und unter das Futter mischen.
2. Junge Blätter, Knospen und Kätzchen mit Wasser zu einem Smoothie für unsere tierischen Freunde mixen.      
3. Pflanzenfresser werden frische Birkenäste zum fressen gereicht.
4. Vögel werden frische Birkenäste in den Käfig gehängt.
5. Junge Blätter, Knospen und Kätzchen vorsichtig trocknen (nicht über 40 °C) und pulverisieren.


Nur bei unseren Hauskatzen müssen wir etwas vorsichtig sein, da diese die enthaltenen ätherischen Öle und die Salicylate nicht verstoffwechseln können und es zu gesundheitlichen Problemen kommen kann.
Wenn Ihr euch nun auf die Suche nach Birken macht, denkt bitte daran, die Birke möchte auch leben und wachsen! Bitte nehmt nur ein paar wenige Knospen, Blätter und Kätzchen von einem Baum.
Hier bei uns werden die Birken leider nicht im Wald geduldet und regelmäßig abgesägt. Ich finde es sehr schade, auch wenn ich dadurch an all diese Birkenteile komme ohne einen noch wachsenden Baum zu schaden. Natürlich nehme ich nur die Birkenteile von Bäumen, die frisch umgesägt wurden.  

Ein Aromawochenende in der KräuterSchmiede

Für alle die, die meine alte Internetpräsentation kennen, dieser Blog ist vorübergehend Ersatz der Internetseite!

Am 16. und 17. Juni duftet es in der KräuterSchmiede.


Zwei Tage geht es um Ätherische Öle, ihre Herstellung und ihren Einsatz.
Am 16. Juni gibt es die Einführung in die Aromatherapie. Wir werfen einen Blick in die Aromakunde, lernen viel über die Herstellung von Ätherischen Ölen und Hydrolaten. Vertiefen uns in der Hautpflege und lernen was fette Öle sind und wozu sie in der Aromatherapie ganz wichtig sind.
Wichtige ätherische Öle für den Hausgebrauch, Anwendungen für sich und die Aromaküche sind weitere Themen am ersten Tag.
Die Theorie wird von viel Praxis begleitet.

Uhrzeit: 9:00 – 16:15 Uhr mit 45 Min. Mittagpause.
Mindestteilnehmerzahl: 8

Teilnahmegebühr bis zum 31.03. 118,00 €
ab dem 01.04. 128,00 €
Beide Tage bis zum 31.03. 215,00 €
ab dem 01.04. 228,00 €
inkl. Material, Skript, Getränke und Snack.

Der 17. Juni sieht vorwiegend praktisch aus. Wir setzen das Gelernte vom Vortag um und destillieren unser ätherisches Öl und unser Hydrolat. Dieses verwenden wir in Naturkosmetikprodukte, die wir heute herstellen und die jeder Teilnehmer mit nach Hause nimmt.

Uhrzeit: Sonntag 9:00 – 16:00 Uhr mit 45 Min. Mittagspause

Die Seminartage können auch einzeln gebucht werden.
Voraussetzung für den 2. Tag ist ein Grundwissen in der Aromakunde (Tag 1).

Teilnahmegebühr bis zum 31.03. 118,00 €    
ab dem 01.04. 128,00 €
Beide Tage bis zum 31.03. 215,00 €
ab dem 01.04. 228,00 €
inkl. Material, Skript, Getränke und Snack.

 

Informationen und Anmeldungen unter: info@kraeuterschmiede.de

Die KräuterSchmiede Homepage

Liebe Besucher meiner KräuterSchmiede Homepage,

Sie sind zu meinem ‚alten‘ Blog umgeleitet worden, weil die Homepage zur Zeit inaktiv ist.
Wir arbeiten daran, dass die Homepage bald wieder verfügbar ist.

Solange gibt es die wichtigsten Informationen hier auf dem KräuterSchmiede Blog.

Wenn Sie Fragen haben, senden Sie mir bitte eine Email: info@kraeuterschmiede.de

Es lohnt sich allerdings weiter hier vorbeizuschauen, solange die Homepage nicht verfügbar ist, wird alles Wichtige hier gepostet.

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Ihre Petra Nadolny

Beltane

Im keltischen Jahreskalender war Beltane ein wichtiges Fest, ein Fest das den Beginn des Sommers ankündigte. Dem Fest folgt das keltische Sommerhalbjahr, auch ‚Jahrestag‘ genannt – das Winterhalbjahr wurde ‚Jahresnacht‘ genannt.
Beltane war ein Fest des Lebens, der Sommer – und somit die Sonne – siegt über den Winter, es war ein Fest der Fruchtbarkeit, der Liebe und der Vereinigung.
Es wird in der Nacht zum 1. Mai gefeiert, ob es immer so war, ist ungewiss. Oft wurde auch Beltane am 5. Vollmond genannt.

Man sagt, dass die Bezeichnung ‚Beltane‘ ( altirisch ‚Beltaine‘ ) von dem keltischen Begriff ‚belo-tenia‘ stammt, was so viel wie ‚helles Feuer‘ bedeutet.

Bis ins vorige Jahrhundert wurden zu Beltane alle Herdfeuer gelöscht um sie dann mit Hilfe eines Feuersteines wieder neu entzünden.

Früher wurde das Vieh zwischen zwei Feuern hindurchgetrieben, um es zu weihen und zu reinigen.
Die Menschen sprangen über das Feuer, an Beltane waren es keine Einzelpersonen, es waren Paare, die damit ihrer Verbundenheit Ausdruck verliehen.

Auf Feldern wurde der Liebesakt vollzogen, dies sollte die Fruchtbarkeit auf den Boden übertragen und damit für eine reiche Ernte sorgen.

Beltane war aber auch ein Zeitpunkt, wo Märkte abgehalten wurden, die Ältesten saßen zusammen, berieten sich und sprachen Recht.

Ein, bis in die heutige Zeit begangener Brauch ist das Aufstellen des Maibaumes. Der Ursprung dieses Brauches liegt bei den Kelten und Germanen. Die Birke stand bei ihnen als Symbol der Fruchtbarkeit und so war es meist die Birke, die zum Maibaum wurde.

Tagundnachtgleiche – Ostara

Der Frühling kommt unausweichlich, die Tage werden länger, die Temperaturen steigen langsam und die Natur erwacht.

Am 21. haben wir die Frühlings- Tagundnachtgleiche, dass bedeutet der Tag und die Nacht sind gleichlang.

Ab diesem Tag sind die Tage wieder länger als die Nächte.

Für unsere Vorfahren war die Tagundnachtgleiche ein bedeutendes Datum. Die Natur erwacht, die Energie ist zurück und mit ihr das Leben.

 

Von der Tagundnachtgleiche an wurde bis zum nächstfolgenden Vollmond ein Fest vorbereitet. Am ersten Vollmond nach der Tagundnachtgleiche wurde das Frühlingfest – Ostara –  gefeiert. Die christliche Kirche hat dieses Fest beibehalten – unser Osterfest. Ostern fällt auf den ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach der Tagundnachtgleiche.

 

Wie bei vielen keltischen Festen spielt auch bei Ostara das Feuer eine große Rolle. Das Feuer war Sinnbild für die Sonne, die jetzt ihre Macht über die Dunkelheit zurückerobert.

 

Die germanische Frühlingsgöttin Ostara ist die Frühlingsbotin und stellt sich der Winterzeit mit seiner Kälte und der Dunkelheit zum Kampf. Sie ist die Göttin der Fruchtbarkeit und des Ackerbaus und bringt den Menschen Leben, Wärme und Licht.

Bei den Feierlichkeiten trugen die Männer der Göttin Ostara zu Ehren Tierfelle und Stroh. Die Frauen trugen, der Göttin gleich, weiße Gewänder und schmückten sich mit Blumen.

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Imbolc – Lichtmess

Vom 01. auf den 02.02. wurde früher das irisch-keltische Frühlingsfest Imbolc gefeiert. Das Fest wurde zu Ehren der keltischen Göttin Brigid gefeiert, die an diesem Tag über das Land zieht und die Pflanzen zu neuem Leben erweckt.

Die Natur erwacht nun ganz langsam, die Tage werden länger und die Sonne bekommt mehr Kraft.

Imbolc liegt zeitlich gesehen zwischen der Wintersonnwende und der Frühjahrs-Tagundnachtgleiche. Es ist ein Fest des Lichts, es wurden Freudenfeuer gezündet.

Die Feuer symbolisieren die stärker werdende Kraft der Sonne.

Imbolc gilt auch als Fruchtbarkeits- und Lustrationsfest (Reinigung).

Der Göttin Brigid war die Birke geweiht und so gab es früher zu diesem Anlass Birkenmet. Ein Getränk aus frischem Birkenwasser, Honig, Gewürznelke und Zimt. Die Birke als Baum symbolisiert den Neuanfang. Zu diesem Zweck wurde alles gereinigt, in dem Haus vorzugsweise mit einem Besen aus Birkenreisig.

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Noch heute werden zu Imbolc Kerzen angezündet, Freudenfeuer entfacht und Kräuter gesgnet.

Es wurde an zu diesem Fest, zu Ehren der Göttin Brigid, das Brigid-Kreuz gefertigt. Dieses Kreuz soll die Hausbewohner schützen und Kraft spenden.

 

In unserer christlichen Zeit begehen wir Lichtmess.

 

Wenn der Schnee und Frost in den nächsten Tagen verschwindet, werde ich ein Brigid-Kreuz basteln.