Prämenstruelles Syndrom


Vor der monatlichen Periode sind sie plötzlich da: starke Berührungsschmerzen in der Brust, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Gewichtszunahme durch Wassereinlagerungen und Reizbarkeit bis hin zu Depressionen um nur einige der Symptome zu nennen

Ungefähr jede 4. Frau hat damit zu kämpfen – das Prämenstruelle Syndrom.

Je nach Heftigkeit erscheinen die Symptome bereits in der Mitte des Zykluses im günstigen Fall einige Tage vor der Periode um sich bis zum Eintritt dieser stetig zu steigern.
Wir Frauen haben es in dieser Zeit oft schwer Verständnis zu finden und haben selber oft das Gefühl neben uns zu stehen. Wir merken, dass wir überreagieren, oft auch ungerecht werden und können einfach nichts daran ändern.
Die Symptome können von Monat zu Monat unterschiedlich sein und klingen meist mit Beginn der Regel wieder ab.
Was genau das PMS auslöst steht noch in den Sternen, warum einige Frauen betroffen sind und andere wiederum nicht konnte bisher nicht geklärt werden. Es wird vermutet, dass die zyklische Veränderung der Geschlechtshormone Auslöser ist. Diese Hormone beeinflussen wiederum andere Hormone und die Neurotransmitter, die Botenstoffe der Nerven. Hier wird ein Mangel an Seratonin vermutet.
Die Mediziner gehen davon aus, dass in der zweiten Zyklushälfte das Gelbkörperhormon produziert wird und gleichzeitig die Produktion von Östrogen abfällt. Das Hormon Prolaktin, welches vermehrt in der zweiten Zyklusphase gebildet wird lässt die Brüste anschwellen und kann zu unangenehmen, zum Teil starken Berührungsschmerzen der Brust führen.

Einige Frauen leiden besonders schwer unter den Symptomen, welches dann als PMDD prämenstruelle Dysphorie bezeichnet wird.

Als Differentialdiagnose kann eine Schilddrüsenfehlfunktion oder eine Schwermetallbelastung vorliegen, hier bringen eine Hormonanalyse und weitere Laboruntersuchungen Klarheit.

Hier werden vor allem Pflanzen eingesetzt, die Einfluss auf das Gelbkörperhormon nehmen, wie zum Beispiel:

– Der Mönchspfeffer > die Pflanze wirkt ausgleichen zwischen Östrogenen und dem Gelbkörperhormon und hemmt die Prolaktinproduktion.

– Frauenmantel > diese Pflanze reguliert in der zweiten Zyklushälfte die Gelbkörperhormone und gleicht Stimmungsschwankungen aus. Sie ist eine sanft wirkende Pflanze

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