Kräuter und artgerechte Tierernährung


Wildkräuter sind nicht nur gesund und wohltuend für uns Menschen, sie sind auch ein wichtiger Bestandteil in der Tierernährung. Leider wird dieser Bestandteil sehr vernachlässigt. Die Industrie versorgt uns mit Tierfutter, welches dem Tierhalter weis macht, dass damit sein Tier optimal versorgt ist. 

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Und es ist ja so schön bequem und einfach, Dose oder Tüte auf, rein in den Napf und fertig. 

Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, warum die Wartezimmer in den Tierarztpraxen ständig voll sind – das ist bei uns Menschen übrigens nicht anders – wo doch das Futter immer hochwertiger und gesünder wird?

Warum die Tiere so oft Haut-und Magen/Darmprobleme haben?

Die gesündeste Ernährung ist immer noch die, die die Natur für unsere Tiere vorgesehen hat und da bringen all die Argumente von wegen ‚die Tiere sind mit ihren wilden Vorfahren nicht zu vergleichen‘ oder ‚die Verdauung der Tiere hat sich im Laufe der Jahre angepasst‘ nichts. Wir können nun mal weder aus Hund und Katze ein Pflanzenfresser machen – auch wenn manche Futtersorten es vermuten lassen – und aus Pflanzenfresser keine Fleischfresser (was bei den Nutztieren mitunter durchaus praktiziert wird). 

Vitamine, Mineralien und Spurenelemente gehen beim Erhitzen in der Futterherstellung zum größten Teil kaputt. Diese werden am Ende der Herstellung als synthetische Vitamine, Mineralien und Spurenelemente dem Futter beigefügt. Dumm nur, dass einige der künstlich hergestellten Vitamine, Mineralien und Spurenelemente vom Körper nicht als solche erkannt werden und so nicht komplett genutzt werden können.

Ich bin fest davon überzeugt, dass eine abwechslungsreiche und artgerechte Ernährung vielleicht in der Zubereitung aufwendiger ist, aber oft den Gang zum Tierarzt spart.

Pferde zum Beispiel sind keine reinen Grasfresser, sie fressen – wenn man sie doch nur lassen würde – Blätter, Kräuter, Samen, Früchte, Rinde und Wurzeln.

Hunde ernähren sich hauptsächlich von Fleisch (inkl. Innereien, Knorpel, Fett, Knochen und Fell) aber auch der Wolf sucht sich zielgerichtet Kräuter, das wurde mir auf Anfrage von Frau Elli Radinger (Wolfsexpertin, die mehrere Monate im Jahr in Kanada freilebende Wölfe beobachtet) bestätigt.

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Kaninchen und Nager brauchen strukturreiches, vielfältiges Grünfutter um gesund zu bleiben und da Wildkräuter einen weitaus höheren Nährwert haben als Gemüse und Obst sind selbstverständlich die Wildkräuter vorzuziehen.

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Unsere Stubenvögel sollte man auch nicht als reine Körnerfresser abstempeln, Blätter, Blüten und halbreife Samenstände sind für ein gesundes Vogelleben wichtig.

Mir ist die artgerechte Tierernährung wichtig und da auch hier die Wildkräuter eine wichtige Rolle spielen, so spielt auch die Tierernährung eine große Rolle in der KräuterSchmiede.

Neben den monatlichen Kräuterabenden für Menschen, findet ebenfalls ein mal im Monat ein Kräuterabend mit tierischen Themen statt. Zusammen mit einer befreundeten Tierheilpraktikerin arbeite ich ein Konzept aus um im nächsten Jahr eine Ausbildung als Ernährungsberater für Tiere (Pferd, Hund, Katze, Nager und Vögel) anzubieten.

Infos zu den Kräuterabenden für Mensch und Tier finden sie unter: http://www.kraeuterschmiede.de 

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