Die Natur zeigt uns das Leben


Die meisten von uns gehen recht unachtsam durch die Gegend. Vieles nehmen wir gar nicht mehr wahr, die Reize, die auf uns einströmen sind enorm. Dauerbeschallung durch Radio und Fernseher, Hektik selbst auf den Straßen. Wie oft sind gerade wir Frauen stolz darauf mehrere Dinge gleichzeitig zu tun.
Seien wir doch mal ehrlich, so richtig bewusst nehmen wir uns und unsere Umwelt gar nicht mehr wahr.
Weil das alles noch nicht reicht, lassen wir uns auch noch prima vormachen wie eine erfolgreiche, attraktive Frau, bzw. ein erfolgreicher, attraktiver Mann zu sein hat.
Eine perfekte Hülle!
Und wo bleiben wir?
Es wird Zeit uns wieder näher mit der Natur zu beschäftigen und von ihr zu lernen, denn es gibt keinen besseren Lehrmeister.
Raus in die Natur heißt zum einen die Ruhe zu genießen. Manch einem fällt es schwer die Stille zu ertragen. Oft kommen dann die Gedanken hoch, die wir so erfolgreich in all dem Trubel verdrängt haben. Diese Gedanken sind nicht immer schön, aber wenn wir sie akzeptieren und uns mit ihnen beschäftigen ist das immer positiv, egal wie negativ diese Gedanken sind. Wir beschäftigen uns mit uns selbst.
Schauen wir uns mal den Rhythmus der Natur an.
Im Frühling erwacht das Leben, erst zaghaft um dann immer schneller und kraftvoller zu werden. Der Sommer ist der Höhepunkt an Energie. Die Sonne überschüttet die Natur mit Energie. Ein paar Regentage lassen Kraft schöpfen und durchatmen. Im Herbst werden die Früchte reif und langsam zieht sich die Natur zurück um im Winter völlig zur Ruhe zu kommen. Diese Ruhe ist die Erholung für das nächste Frühjahr.
Wir Menschen sind Teil der Natur, auch wir sind normalerweise diesem Rhythmus unterworfen.

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Viele Menschen spüren deutlich wie im Frühling und Sommer die Energie steigt, wir könnten Bäume ausreißen! Zum Herbst merkt der ein oder andere eine leichte Müdigkeit, die zum Winter zunimmt. Gönnen wir uns die Erholung in der lichtarmen Zeit. Auch unser Körper braucht die Zeit zur Regeneration. Was spricht dagegen auf unseren Körper und auf die Natur zu hören?
Die Bäume verabschieden sich mit einer Farbenpracht, als wollten sie uns für die bevorstehende farblose Zeit trösten. Die Pflanzen haben uns mit Heilmitteln gegen die typischen Erkrankungen der Jahreszeit versorgt. Nun ziehen sie sich zurück um sich auf ein neues kraftvolles Jahr vorzubereiten.
Und wir? Nun, wir können uns nicht vollständig zurückziehen und Kräfte sammeln aber wir können ein bis zwei Gänge runter schalten und uns mehr um uns kümmern.
Lassen wir unsere Sinne sprechen, auch da unterstützen uns die Pflanzen, wie, dass verrate ich nach und nach hier in diesem Blog.

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2 Gedanken zu “Die Natur zeigt uns das Leben

  1. Holger Prieser

    Hallo liebe Petra! Ich habe zwar schon einiges auf anderer Ebene von dir gelesen, aber heute bin ich zum ersten Mal auf deinem Blog. Ich finde diese Art der Kommunikation sehr gut und sehr interessant.
    Dein Text ist sehr schön, und trifft, ob man gleicher Meinung ist oder nicht, immer ins Schwarze! Keiner, der nachhaltig sein Leben in den richtigen Bahnen lenken möchte, kann sich davor bewahren im Ansatz so zu denken und am besten auch noch so zu handeln. Nun sind die meisten Menschen leider keine Lebenskünstler und bewegen sich nur in Zwängen. Zwänge, über die man ein Buch schreiben könnte. Die Aufgabe heißt also, die richtigen Worte, die richtigen Impulse, die richtigen Verhaltensweisen zu finden und zu transportieren. Erst wenn der Mensch aus dem Dasein des Huhnes heraustritt, kann er sich selbst wieder finden. Huhn heißt, nur für das Kollektiv dazusein. Eier legen, die nicht der Fortpflanzung dienen, sondern dem Verzehr, und letztlich in der Nahrungskette als zu enden.
    Die Erziehung, die die Menschen der letzten zwei Generationen genießen durften, haben dazu geführt, so zu sein, wie wir, bzw. viele sind. Der Staat, der Arbeitgeber, die Mitmenschen, auch die Familien heute, Formen und beeinflussen uns jeden Tag. Wer da nicht ausbricht, oder wem da nicht geholfen wird, auszubrechen, der
    hat verloren und ist verloren darin, nicht mehr das zu sehen und wahrzunehmen, von dem du berichtet hast.
    Schon deshalb ist dein Tun so emens wichtig.

    Liebe Grüße
    Holger

  2. Holger, sind Zwänge nicht zum Teil auch Sicherheiten? Man weiß was einem erwartet, ob man das nun gut findet oder nicht. Neue Wege zu gehen, zu sich und zu seinen Ansichten zu stehen ist unbequem und ein unkalkulierbares Risiko.
    Leider gibt es viel zu viele Mitläufer – aus Bequemlichkeit?
    Natürlich kann man nicht aus allen Zwängen ausbrechen, aber trotz allen Weismachungen, dass das Ego schädlich ist, sage ich: ein gesundes Ego mit einer guten Portion Mitgefühl für andere kann nur gut sein. Wenn ich mich nur nach andere richte, mich nur immer hintenan stelle gehe ich unter und werde krank.

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