Wildkräuter als Vitalkost


Wildkräuter spielen schon länger eine wichtige Rolle in meinem Leben und sie gehören zu meinem Job.
Als letztes Jahr bei mir Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert wurde, war dies der Zeitpunkt den Wildkräutern auch einen großen Platz auf meinem Speiseplan einzuräumen.
Angst vor dieser Erkrankung hatte ich nie, ich war mir ganz sicher ich bekomme das in den Griff.
Mit dieser Zeit ist die Leidenschaft für Wildkräuter in der Ernährung geweckt wurden.
Was ist nun so besonders an den Wildkräutern?
Sie schmecken zum Teil bitter und es ist auf den ersten Blick (Biss) nichts verlockend daran, diese Pflanzen zu essen.
Auf dem zweiten Blick sieht das schon ganz anders aus.
1. Bitterstoffe sind sehr gesund und wenn wir junge Pflanzenteile nehmen ist es schon gar nicht mehr so bitter.
2. Wildkräuter besitzen 5-10 x soviele Nährstoffe als unser Kulturgemüse – das gleiche gilt natürlich auch für die Wildfrüchte.
3. Neben Vitaminen, Mineralstoffen, Enzyme und noch einiges mehr, sind Wildkräuter wahre Chlorophyllbomben. Jetzt mögt ihr denken ‚ja und, was soll ich mit Chlorophyll, dem grünen Farbstoff der Pflanzen?‘ Dieser grüne Farbstoff bewirkt viel! Chlorophyll ist fast identisch mit dem Hämoglobin, unserem Blutfarbstoff. Der einzige Unterschied ist, das in unserer Zusammensetzung des Hämoglobins Eisen enthalten ist und im Chlorophyll Magnesium.
Chlorophyll entgiftet und schützt unsere Zellen. Es stärkt unser Immunsystem, gibt uns Energie und bindet unangenehme Körpergerüche. Ein weiterer wichtiger Effekt ist, dass Chlorophyll krebshemmend wirkt.
Um die letzte Eigenschaft des Chlorophylls aufzugreifen, es gibt noch einige weitere pflanzliche Bestandteile der Pflanzen – vorwiegend der Wildkräuter – die krebshemmend wirken.
Auch bei mir verbesserte sich alles und es war (ist) keine Behandlung nötig.

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Es gibt einige Untersuchungen, die zeigen, dass der Nährwert gegenüber unserem Gemüse deutlich höher liegt. So steht einem Eisengehalt von 4,1 mg/100 g beim Spinat das Franzosenkraut mit 14,0 mg/100g gegenüber. Gerade für uns Frauen wichtig zu wissen.

Franzosenkraut

Aber es gibt auch einiges zu beachten, es ist nicht so einfach von heute auf morgen auf Wildkräuter umzusteigen. Nicht jeder verträgt sie sofort, aus diesem Grund rate ich jedem, der anfangen möchte Wildkräuter in seinem Speiseplan aufzunehmen langsam und in kleinen Mengen anzufangen. Es können Durchfall, Kopfschmerzen und eine erhöhte Harnausscheidung auftreten. Hierbei handelt es sich häufig um Entgiftungserscheinungen – also im Grunde eher eine positive Reaktion.

Wer als Einsteiger mehr über Wildkräuter in der Ernährung wissen möchte, dem empfehle ich mein Webinar am 19.06 ‚Wildkräuter als Vitalkost‘
https://www.edudip.com/w/138312

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