Beltane


Im keltischen Jahreskalender war Beltane ein wichtiges Fest, ein Fest das den Beginn des Sommers ankündigte. Dem Fest folgt das keltische Sommerhalbjahr, auch ‚Jahrestag‘ genannt – das Winterhalbjahr wurde ‚Jahresnacht‘ genannt.
Beltane war ein Fest des Lebens, der Sommer – und somit die Sonne – siegt über den Winter, es war ein Fest der Fruchtbarkeit, der Liebe und der Vereinigung.
Es wird in der Nacht zum 1. Mai gefeiert, ob es immer so war, ist ungewiss. Oft wurde auch Beltane am 5. Vollmond genannt.

Man sagt, dass die Bezeichnung ‚Beltane‘ ( altirisch ‚Beltaine‘ ) von dem keltischen Begriff ‚belo-tenia‘ stammt, was so viel wie ‚helles Feuer‘ bedeutet.

Bis ins vorige Jahrhundert wurden zu Beltane alle Herdfeuer gelöscht um sie dann mit Hilfe eines Feuersteines wieder neu entzünden.

Früher wurde das Vieh zwischen zwei Feuern hindurchgetrieben, um es zu weihen und zu reinigen.
Die Menschen sprangen über das Feuer, an Beltane waren es keine Einzelpersonen, es waren Paare, die damit ihrer Verbundenheit Ausdruck verliehen.

Auf Feldern wurde der Liebesakt vollzogen, dies sollte die Fruchtbarkeit auf den Boden übertragen und damit für eine reiche Ernte sorgen.

Beltane war aber auch ein Zeitpunkt, wo Märkte abgehalten wurden, die Ältesten saßen zusammen, berieten sich und sprachen Recht.

Ein, bis in die heutige Zeit begangener Brauch ist das Aufstellen des Maibaumes. Der Ursprung dieses Brauches liegt bei den Kelten und Germanen. Die Birke stand bei ihnen als Symbol der Fruchtbarkeit und so war es meist die Birke, die zum Maibaum wurde.

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